Die Programmiersprache C
Die Programmiersprache C wurde in den 1970er Jahren von Dennis Ritchie entwickelt. Sie sollte zur Programmierung unter dem Betriebssystem Unix verwendet werden. C hat sich in den folgenden Jahren zu einer wichtigen Sprache entwickelt, die viele andere Sprachen wie C++, C# oder Java beeinflusst hat. Betriebssysteme und hardwarenahe Programme sind zumindest teilweise in C geschrieben. Aus diesem Grund ist Programmieren in C für jeden angehenden Informatiker von großer Bedeutung.
Programmieren in C gestaltet sich nicht ganz einfach: Die Sprache enthält einige problematische Konstrukte wie z.B. Zeiger, die nur schwierig zu beherrschen sind. Der Lernaufwand kann sich jedoch lohnen, denn C ermöglicht die Entwicklung von sehr kleinen und effektiven Programmen. Es ist möglich, mit C Hardware direkt anzusteuern.
C ist jedoch verglichen mit modernen, objektorientierten Sprachen sehr eingeschränkt. Dennoch zählt Programmieren in C in vielen Studiengängen und Ausbildungsberufen im Bereich der IT zu den grundlegenden Themen. Programmieren in C verlangt dem Entwickler viel Geduld ab, da Fehler schnell entstehen können, aber nur schwer zu finden sind.
Natürlich enthält C bekannte Sprachelemente wie If-Anweisungen, Schleifen, Funktionen. Da C nicht objektorientiert ist, existieren keine Klassen und Objekte. Stattdessen existieren Strukturen – ein Konzept, das als eine Art Klasse ohne Methoden betrachtet werden kann. Die Entwicklung von grafischen Benutzeroberflächen ist durch Programmieren in C nicht möglich. Dazu muss die objektorientiere, auf C basierende Sprache C++ verwendet werden.
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